30 wichtige Dinge für den Notfall, die jeder Zuhause haben sollte
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- Streichhölzer und Feuerzeuge.
- Gelagertes Brennholz! Es nutzt nicht viel, im Krisenfall loszuziehen und Bäume abzuschneiden. Frisches Holz brennt nicht. Es muss etwa zwei Jahre gelagert sein.
- Anfeuerholz, Pappe zum Anfeuern. Dicke Scheite allein bekommt man schlecht zum Brennen.
- Taschenlampen, Stirnlampen, dazu ausreichend Batterien, Kerzen. Am längsten haltbar sind übrigens Lithium Batterien* (10-20 Jahre), da lohnt sich ein Vorrat.
- Wasserfilter: Wasser findet man vielleicht ganz gut, aber das kann man selten trinken. Abkochen ist nur die zweitbeste Lösung und entfernt den Schmutz nicht. Sehr praktisch sind diese Wasserreinigungstabletten.* Und auch mit einem Kaffeefilter kann man schon starke Verschmutzungen gut aus dem Wasser herausfiltern.
- Behälter für Wasser: Selbst, wenn man Wasser finden, wie bringst du es heim?
- Toilettenpapier.
- Eine Möglichkeit, die Notdurft zu verrichten, wenn das Wasser abgestellt ist. Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel eine portable Campingtoilette. Dabei sollte man allerdings an die notwendigen Chemikalien denken.
- Damenhygieneartikel. Dafür ist auf die Schnelle kaum ein Ersatz zu finden. Praktischer für Frauen wäre auf jeden Fall ein Menstruationscup, den man jahrelang widerverwerten kann und immer nur auskochen muss.
- Ausreichend Körperpflege und Hygiene: Seife, Shampoo, Zahnpasta, Desinfektionsmittel, Handwaschmittel.
- Erste-Hilfe-Päckchen mit Pflaster, Verbandszeug, Wunddesinfektion. Das hat zwar jeder gesetzlich vorgeschrieben im Auto, aber es ist sehr schnell verbraucht, weil man im Krisenfall viel mehr Dinge als früher mit purer Muskelkraft und selber-Hand-anlegen bewältigen müssen. Die Verletzungsgefahr ist viel höher.
- Brauchbares Werkzeug. In Krisenzeiten wird Do-it-yourself vom Hobby zur Überlebensfähigkeit. Genügend Schrauben, Nägel, Metallwinkel, gute Kleber. Messerschärfer.
- Alufolie. Sie ist ein Universal-Provisorium für viele Dinge, zum Reparieren, Abdichten, Essen garen im Feuer, hitzereflektierend, lichtreflektierend. Zur Not kann man daraus mit einer Schale einen Sonnenreflektor basteln, mit dem man Feuer machen und Essen erwärmen (Solarofen) kann.
- Panzerklebeband. Das silbrig beschichtete, mit Fasern verstärkte, breite Klebeband ist ebenfalls ein wertvolles Universalgenie.
- Feste Schnur und Kordeln. Ebenfalls universell einsetzbar.
- Sicherheitsnadeln und Nähzeug. Gute Scheren.
- Müllbeutel. Die Müllabfuhr wird wahrscheinlich eine Zeitlang nicht ausrücken können. Die Tonnen sind bald voll, der Müll stapelt sich und wird zum Hygieneproblem. Das ist gefährlicher, als man denkt.
- Dosenöffner, die von Hand funktionieren. Je simpler, desto besser.
- Handbetriebene Küchengeräte wie Schneebesen, Kartoffelpresse, Kornmühle, Gemüsehacker etc. Denn ohne Strom funktioniert der tollste Hochleistungsmixer auch nicht.
- Feuerlöscher! Gerade, wenn Sie mit Holzöfen heizen und kochen und mit Kerzen und Petroleumlampen beleuchten, sind Feuerlöscher ein absolutes MUSS! Dazugehörige Rauchmelder sollten in allen Räumen sowieso nicht fehlen.
- Warme Unterwäsche, warme Kleidung, Wollsocken, Wollhandschuhe oder Thermohandschuhe, Mützen, warme Decken. Selbst mit Holzöfen wird es nicht rund um die Uhr schön warm in der Wohnung sein. Erkältungen kann sich in dieser Zeit keiner leisten. Auch Thermounterwäsche ist hier praktisch und hält schön warm.
- Warmes Bettzeug für den Winter. Als wirklich nützlich hat sich ein Schaffell als Unterlage im Bett erwiesen.
- Schädlingsbekämpfungsmittel, Mausefallen, Insektizide. Sonst sind die schönen Vorräte schnell unbrauchbar.
- Ersatzbrille, Medikamente.
- Fahrräder. Falls es kein Benzin für eine Weile gibt,kommt man damit immer noch besser vorwärts, als zu Fuß. Dazu Ersatzteile bevorraten, samt Reparatursatz für Reifen.
- Saatgut für Salate, Gemüse, Kräuter etc. Achte darauf, samenfestes Saatgut zu bekommen und keine Hybridmischungen.
Nur von samenfestem Saatgut kannst du neue Samen ernten und wieder aussäen oder mit anderen tauschen. Die meisten bunten Tütchen sind Terminatorsamen, die einmal schöne Pflanzen ergeben, die aber nicht mehr fruchtbar sind. - Kräuterbuch mit essbaren Wildkräutern – um sich aus der Natur zu ernähren. Wir empfehlen diesen Klassiker*.
- Kochmöglichkeit wie Gaskocher und ausreichend Gas. Denn viele Lebensmittel, die man vorrätig hält, kann man nicht ungekocht verzehren.
- Kurbelradio, so bekommt man wenigstens noch im Notfall wichtige Informationen mit.
- Luxusgüter wie Schokolade, Kekse und Kaffee, um die Stimmung zu heben. Eignen sich auch prima als Tauschgüter.
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